Achtsamkeit am Abierabend: So schalten Sie wirklich ab
22.01.2026 - 05:15:12Wer nach der Arbeit nicht abschalten kann, riskiert Schlafstörungen und Burnout. Experten setzen daher auf klare Abendrituale und digitale Auszeiten, um das Gehirn in den Erholungsmodus zu bringen. Achtsamkeitsübungen werden zum entscheidenden Werkzeug für mentale Gesundheit.
Warum das Gehirn einen Feierabend braucht
Ein Arbeitstag voller Anforderungen versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Hält der Stress an, schüttet er dauerhaft Hormone wie Cortisol aus – die Regeneration bleibt aus. Die Folge: ein erhöhtes Risiko für emotionale Erschöpfung. Bewusstes Abschalten ist deshalb kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Aktive Feierabendrituale senden dem Gehirn das Signal, dass die Arbeit endet. Dies aktiviert das parasympathische Nervensystem, das für Erholung und emotionales Gleichgewicht zuständig ist. Eine klare mentale Grenze zwischen Job und Privatleben zu ziehen, fällt so leichter.
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Einfache Übungen für den Kopf
Um kreisende Gedanken zu stoppen, lenken Achtsamkeitstechniken die Aufmerksamkeit bewusst in den Moment. Diese Praktiken haben sich als wirksam erwiesen:
- Der Body Scan: Im Liegen oder Sitzen wandert die Aufmerksamkeit langsam vom Kopf zu den Zehen. Man spürt bewusst in den Körper hinein, ohne Empfindungen zu bewerten.
- Achtsames Atmen: Ein paar Minuten Konzentration auf den eigenen Atemrhythmus beruhigen das Nervensystem spürbar.
- Gedanken notieren: Offene To-dos für den nächsten Tag kurz aufzuschreiben, gibt dem Gehirn Sicherheit und erleichtert das Loslassen.
- Achtsamer Spaziergang: Ein kurzer Gang, bei dem man Geräusche, Boden und Luft bewusst wahrnimmt, schafft mentalen Abstand.
Der größte Störfaktor: Blaues Licht
Die größte Hürde für echte Erholung ist oft der eigene Bildschirm. Smartphones, Laptops und Fernseher emittieren blaues Licht, das die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmt. Studien deuten an, dass bereits zwei Stunden Exposition am Abend den Schlaf-Wach-Rhythmus stören können.
Hinzu kommt die ständige Informationsflut aus E-Mails oder sozialen Medien. Sie hält das Gehirn im aktiven Verarbeitungsmodus. Die klare Empfehlung: Legen Sie alle Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen weg. Eine bildschirmfreie Zeit oder ein handyfreies Schlafzimmer sind einfache, aber wirksame Strategien.
Unternehmen setzen auf mentale Gesundheit
Achtsamkeit ist längst mehr als ein privater Wellness-Trend. Immer mehr Firmen erkennen den Nutzen für die Produktivität ihrer Mitarbeiter. Studien belegen, dass entsprechende Praktiken Stress und Burnout-Symptome reduzieren können. Sie stärken auch die Konzentration.
Eine feste Abendroutine mit Entspannungsübungen und digitaler Pause schafft Verlässlichkeit. Sie signalisiert Körper und Geist zuverlässig den Übergang in die Ruhephase. Die Gestaltung des Feierabends wird so zur strategischen Investition in die eigene Leistungsfähigkeit.
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