10-10-10-Methode: So treffen Sie bessere Entscheidungen
18.01.2026 - 21:38:12Die 10-10-10-Methode erlebt ein Comeback. Das einfache Werkzeug hilft, langfristige Konsequenzen besser abzuschätzen – und gewinnt in unsicheren Zeiten wieder an Bedeutung.
Entwickelt von der US-Journalistin Suzy Welch, zwingt die sogenannte “Zeitreise-Methode” Nutzer zu einer klaren Perspektive. Sie müssen die Folgen einer Entscheidung in drei Zeiträumen durchdenken: in 10 Minuten, in 10 Monaten und in 10 Jahren. Dieser strukturierte Rahmen soll emotionale Kurzschlussreaktionen überwinden.
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So funktioniert die einfache Technik
Der Ansatz ist bewusst simpel. Statt sich vom Bauchgefühl leiten zu lassen, beantworten Anwender drei konkrete Fragen:
- Was sind die Folgen in 10 Minuten? Hier geht es um die unmittelbare Reaktion: Stress, Erleichterung oder das erste Bauchgefühl.
- Was ändert sich in 10 Monaten? Dieser mittelfristige Blick erfordert mehr Rationalität. Wie wirkt sich die Wahl auf Alltag, Projekte oder Finanzen aus, wenn die erste Emotion verflogen ist?
- Was bedeutet die Entscheidung für mich in 10 Jahren? Das ist der Kern der Methode. Passt dieser Schritt zu meinen langfristigen Lebenszielen und Werten?
Dieser Prozess befreit komplexe Wahlmöglichkeiten – ob Jobwechsel, Investition oder strategische Weichenstellung – von ihrer emotionalen Aufladung. Er stellt sie in einen größeren, persönlichen Kontext.
Nachhaltigkeit im Fokus: Mehr als nur Ökologie
In der 10-10-10-Methode bedeutet “nachhaltige Entscheidung” vor allem langfristige Tragfähigkeit. Eine Wahl ist nachhaltig, wenn sie nicht nur kurzfristig vorteilhaft ist, sondern auch in einem Jahrzehnt noch positiv wirkt.
Für Unternehmen wird dieser Ansatz gerade bei ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) interessant. Führungskräfte können ihn nutzen, um zu prüfen: Stärkt eine Maßnahme nur den Quartalsbericht (10 Minuten), die Marktposition im nächsten Jahr (10 Monate) oder auch die Reputation in einem Jahrzehnt (10 Jahre)?
Warum die Methode heute so gut passt
Psychologen sehen in der wachsenden Beliebtheit eine Reaktion auf die moderne Entscheidungsermüdung. Menschen treffen täglich tausende, oft unbewusste Wahlmöglichkeiten. Wichtige Entscheidungen überfordern dabei schnell.
Die 10-10-10-Methode bietet einen klaren Prozess gegen den mentalen “Lärm”. Sie zwingt zur bewussten Pause und fördert die Selbstreflexion. In unsicheren Zeiten kann das ein wertvolles Werkzeug für mehr persönliche Kontrolle und Resilienz sein.
Ein Werkzeug mit Zukunft
Im Vergleich zu klassischen Tools wie der SWOT-Analyse setzt die Methode stärker auf die emotionale und zeitliche Dimension. Sie integriert persönliche Werte als entscheidenden Faktor.
Mit dem Aufkommen KI-gestützter Coaching-Apps könnte die Anwendung noch einfacher werden. Algorithmen könnten künftig dabei helfen, langfristige Konsequenzen basierend auf Datenmustern zu simulieren.
Eines ist klar: In einer Welt, die stark von den Spätfolgen kurzfristiger Entscheidungen geprägt ist, gewinnt jede Technik an Bedeutung, die den Blick in die Zukunft schärft.
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