Max Iron Brazil - Hochgradiges Eisenerz nachgewiesen
Schon in naher Zukunft soll das Eisenerzprojekt Floralia der kanadischen Max Resource (TSXV MAX / FSE M1D2) an die australische Börse gehen (Max Iron Brazil). Die Arbeiten auf der Liegenschaft im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, der in Brasilien führend in der Eisenerz- und Stahlproduktion ist, haben aber schon vor Längerem begonnen. Jetzt kann Max weitere, hochgradige Untersuchungsergebnisse melden!
Das Unternehmen hat auf dem DSO-Projekt (Direct Shipping Ore) bislang 174 Schlitzproben aus einer Bändereisenformation (banded iron formation, BIF) entnommen, von denen 131 hochgradige Eisengehalte von 50 bis 61% aufwiesen! Das Highlight war eine Probe mit sogar 64,7% Fe. Ein weiterer Pluspunkt des Floralia-Materials ist die sehr geringe Verunreinigung mit Phosphor. Phosphor ist im Stahl außerordentlich schädlich, sodass die niedrigen Ausgangswerte von 0,01 bis 0,05% von großem Vorteil sind.
Florália-Kanal Geochemie, Logistik, Standorte der Bohrlöcher für Erdbohrer und Diamantbohrer; Quelle Max Resource
Großprobenmaterial kann einfach aufgewertet werden
Darüber hinaus konnten durch Trockenmagnetisierungstests von drei Schüttgutproben (200 kg), grob zerkleinert (<6,35 mm), mit einem einzigen Durchgang in einem einfachen magnetischen Trommelkreislauf mit geringer Magnetisierung die Fe-Werte erfolgreich von 4 auf >6 % erhöht werden. Typische magnetische Intensitätstests der nächsten Stufe sind im Gange, um die Fe-Werte weiter zu erhöhen.
Trockene magnetische Schüttgutproben (200 kg) an den Standorten FL-001, FL-002 und FL-003; Quelle: Max Resource
2024 hatte Max auf Floralia ein erstes Explorationsprogramm durchgeführt, das gleich dazu führte, dass das technische Team des Unternehmens das geologische Ziel für das Floralia DSO von 8 bis 12 Mio. Tonnen bei 58% Fe auf 50 bis 70 Mio. Tonnen bei 55 bis 61% Fe anhob. (Ein solches Explorationsziel ist aber immer nur konzeptioneller Natur und entspricht in keiner Weise einer offiziellen Ressourcenschätzung.) Nun stehen in Kürze die vorläufigen Ergebnisse des ersten Bohrprogramms an, das Max auf dem Projekt bisher durchgeführt hat. Dieses Jahr wurden dabei 800 Meter and Diamantkernbohrungen und 800 Meter an Schneckenbohrungen vorgenommen, die sich nun der Fertigstellung nähern.
Vorteil Floralia
Wie Max-CEO Brett Matich erläutert, bestätigen die Schlitzproben das Auftreten von hochgradigem Eisenerz (DSO) auf Floralia und die Tests an den Großproben, dass die Eisengehalte durch einen magnetischen Trommelkreislauf einfach erhöht werden können. Auf Grund dieses Erfolgs, so Herr Matich weiter, könne Floralia einheimischen und internationalen Kunden potenziell ein überlegenes Produkt liefern.
Er wies zudem daraufhin, dass Max Iron Brazil von der ASX, der australischen Börse, mittlerweile eine grundsätzliche Empfehlung für die geplante Aufnahme in die offizielle ASX-Liste erhalten habe. Das ist ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zum IPO des Eisenerzgeschäfts, da mit dem Börsengang die Finanzierung für die nächste Explorations- und Entwicklungsphase des Floralia-DSO-Projekts gesichert werden soll.
Wir warten schon gespannt auf das IPO, denn das Floralia DSO-Projekt von Max Iron Brazil verfügt noch über weitere Vorteile gegenüber anderen DSO-Projekten in Minas Gerais. Unter anderem ist es strategisch über Straßen mit einem bereits vorhandenen, 20 Kilometer südöstlich gelegenen Bahnverladeterminal verbunden. Und das Bahnnetz steht in Verbindung zu zahlreichen Stahlwerken und Häfen. Damit nicht genug, ist das Floralia DSO-Projekt über bereits vorhandene Straßen mit potenziellen DSO-Abnehmern verbunden, darunter Vale nur 20 Kilometer nordwestlich und Arcelor Mittal 30 Kilometer östlich. Das ist im Eisenerzgeschäft von entscheidender Bedeutung, da die Transportkosten einen erheblicher Kostenfaktor darstellen.
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