Mehr als 100 Umweltorganisationen aus sechs Kontinenten haben sich in einem offenen Brief an Regierungen weltweit gewandt und ein sofortiges Verbot der Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen im Meer sowie die schrittweise Einstellung bestehender Förderungen gefordert.
02.04.2025 - 07:29:06Umweltorganisationen fordern Ende der Öl- und Gassuche in Meeren
Die UN-Ozeankonferenz in Nizza biete eine wichtige Gelegenheit, um verbindliche Schutzmaßnahmen zu vereinbaren. Ein Sprecher von Oceancare sagte, man könne den Klimanotstand nicht bewältigen, ohne die Ozeane zu schützen. "Und wir können Meeresökosysteme nicht retten, ohne die Öl- und Gassuche mit Schallkanonen einzustellen und die Produktion fossiler Brennstoffe zu beenden." Einige europäische Länder wie Frankreich, Spanien und Portugal hätten die Erkundung neuer Vorkommen in ihren Gewässern bereits verboten. Jetzt müsse dieser Ansatz global übernommen und durchgesetzt werden, in voller Übereinstimmung mit der globalen Verpflichtung der COP28, fossile Brennstoffe auslaufen zu lassen. Die UN-Ozeankonferenz findet im Juni 2025 statt.